Für die soziale, antipolitisch und antinationale Selbstorganisation des Proletariats!

  • Neue Broschüre: Coronaviruspandemie und Klassenkampf

    Unsere neue Broschüre „Coronaviruspandemie und Klassenkampf“ (ca. 127 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Coronaviruspandemie und kapitalistische Krisendynamik

    I. Die kapitalistische Krisendynamik vor der Coronaviruspandemie
    1. Die krisenhafte Spirale der Kapitalvermehrung
    2. Vom privatkapitalistischen Nachkriegsaufschwung zur strukturellen Profitproduktionskrise
    3. Die Transformationskrise in Russland und in Osteuropa
    4. Der sozialökonomische Aufstieg Chinas
    5. Die Weltwirtschaftskrise ab 2007
    6. Die relative Stabilisierung des Weltkapitalismus (2010-2019)
    II. Die Coronaviruskrise
    1. Die globale Coronaviruspandemie
    2. Die Coronaviruspandemie als Teil der biosozialen Reproduktionskrise
    3. Die Coronaviruspandemie als Profitkrise
    4. Die Zuspitzung der allgemeinen kapitalistischen Krisendynamik
    durch die Coronaviruspandemie
    5. Staatliche Krisenpolitik während der Coronaviruspandemie

    Coronaviruskrise und Klassenkampf

    I. Die Coronaviruspandemie als politischer Klassenkampf von oben
    1. Die internationale Staatengemeinschaft gegen das Weltproletariat
    2. Staatliche Notverordnungen
    3. Rechte, mittige und linke Politik gegen das Proletariat
    4. Die Notwendigkeit einer globalen sozialrevolutionären Antipolitik
    II. Klassenauseinandersetzungen während der Coronaviruspandemie
    1. Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt Überleben!
    2. Konflikte in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelindustrie
    3. Auseinandersetzungen im Gesundheitswesen und in der Pflege
    4. Konflikte im Einzel- und Onlinehandel
    5. Klassenkämpfe im Schulwesen
    6. Konflikte in der Metallindustrie
    7. Auseinandersetzungen im Flugverkehr
    8. Geflüchtete im Widerstand
    9. Rebellion der Inhaftierten
    10. Aufruhr der Elendsviertel
    11. Widerstand der rassistisch Benachteiligten

    Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt Überleben!

    Das Kapital und die Staaten als politische Gewaltapparate der Kapitalvermehrung waren auch während der globalen Coronaviruspandemie möglichst bestrebt, die Profitproduktion und -realisation am Laufen zu halten. Doch während der Lohnarbeit als kapitalistischen Ausbeutungsprozess waren und sind die medizinischen Erfordernisse zur Eindämmung der Pandemie – körperlicher Mindestabstand zu anderen Menschen, Gesichtsschutz – nur schwer bis gar nicht durchzusetzen. So wurde die Coronaviruspandemie ein konkreter Ausdruck der allgemeinen Tatsache, dass der Kapitalismus gewohnheitsmäßig die Gesundheit und das Leben der Lohnabhängigen gefährdet. Gegen die starke Tendenz des Kapitalismus zur Überausbeutung der Lohnarbeit und der Gefährdung der biosozialen Reproduktion des Proletariats kann sich das letztere nur in Form des Klassenkampfes wehren. Überleben heißt Klassenkampf, Klassenkampf heißt überleben! (mehr …)

  • Neue Broschüre: Schriften zum Klassenkampf VIII

    Unsere neue Broschüre „Schriften zum Klassenkampf VIII“ (ca. 128 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Die materialistische Dialektik als geistiger Ausdruck des Klassenkampfes

    1. Die materialistisch-dialektische Denkmethode
    2. Die idealistische Dialektik Hegels
    3. Der naturwissenschaftliche Materialismus als technokratische Ideologie der Bourgeoise
    4. Der Marxismus als kleinbürgerlich-radikale Ideologie
    5. Der Marxismus-Leninismus als Ideologie bürgerlicher Partei- und Staatsapparate
    6. Die materialistische Dialektik als geistige Waffe der sozialen Revolution

    Zur Dialektik des Klassenkampfes

    I. Das dialektische Dreiecksverhältnis Kapital – Lohnarbeit – Politik
    1. Einheit und Kampf von Kapital und Lohnarbeit
    2. Bürgerliche Politik als scheinneutraler Schiedsrichter der Konkurrenz- und Klassenkämpfe
    3. Das Nationalkapital als Kooperation und Konkurrenz der Einzelkapitale
    4. Einheit und Kampf von Staat und Lohnarbeit
    II. Der Klassenkampf
    1. Notwendigkeit und Zufall des Klassenkampfes
    2. Der reproduktive Klassenkampf als Bewegungsform des dialektischen Widerspruches Kapital – Lohnarbeit
    3. Sozialkonservative, modernisierende und revolutionäre Tendenzen des reproduktiven Klassenkampfes
    4. Sein und Bewusstsein des Proletariats
    III. Institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung
    1. Die institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung als bürokratisch entfremdeter Ausdruck des reproduktiven Klassenkampfes
    2. Die Dialektik aus Sozialreformismus und Konterrevolution/Reaktion
    3. Die Dekadenz von Parteimarxismus und Anarchosyndikalismus als sozialrevolutionäre Theorien
    4. Die revolutionäre Potenz der klassenkämpferischen Selbstorganisation des Proletariats
    IV. Die mögliche revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats
    1. Die objektiv-subjektive revolutionäre Situation
    2. Der qualitative Umschlag von der proletarisch-klassenkämpferischen zur klassenlosen Selbstorganisation
    3. Die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats als mögliche Aufhebung des dialektischen Dreiecksverhältnisses
    Warenproduktion – Politik – Lohnarbeit

    Krisenhafte Kapitalvermehrung und Klassenkampf

    I. Die Krisenmöglichkeiten der Kapitalvermehrungsspirale
    1. Die Kapitalvermehrungsspirale
    2. Rohstoffkrisen
    3. Überausbeutung des Proletariats/Arbeitskräfteknappheit
    4. Technologische Krisen
    5. Profitproduktionskrisen
    6. Profitrealisationskrisen
    7. Finanzkrisen
    II. Klassenkampf und Kapitalvermehrung
    1. Der reproduktive Klassenkampf in der beschleunigten Vermehrung des Kapitals
    2. Kapitalistische Krise und Klassenkampf
    III. Das Proletariat als Objekt und Subjekt der kapitalistischen Krise
    1. Das Proletariat als Objekt der Krise
    2. Das Proletariat als Subjekt der Krise

    Die revolutionäre Potenz der klassenkämpferischen Selbstorganisation des Proletariats

    Der antipolitische und gewerkschaftsfeindliche Kommunismus orientiert konsequent auf die klassenkämpferische Selbstorganisation des Proletariats gegen Kapital, Staat sowie die bürgerlichen Partei- und Gewerkschaftsapparate der institutionalisierten ArbeiterInnenbewegung. Proletarische Selbstorganisation ist ein dialektischer Widerspruch. Er entfaltet sich aus der gegensätzlichen Einheit der beiden Pole „Proletariat“ und „Selbstorganisation“. Im Normalfall der kapitalistischen Ausbeutung, der politisch-staatlichen Verwaltung und der gewerkschaftlich gezähmten „Tarifauseinandersetzung“ ist das Proletariat das Objekt der bürgerlich-bürokratischen Fremdorganisation. Durch das demokratische Streikrecht entscheiden selbst über das wichtigste proletarische Kampfmittel, die Arbeitsniederlegung, die Gewerkschaftsapparate – deren hauptamtlichen Bonzen sozial selbst nicht zum Proletariat gehören (siehe Kapitel III.1 dieser Schrift). (mehr …)

  • Neue Broschüre: Der Privatkapitalismus in Russland und Osteuropa (1985-2020)

    Unsere neue Broschüre „Der Privatkapitalismus in Russland und Osteuropa (1985-2020)“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    I. Die Transformation zum Privatkapitalismus
    1. Der Kapitalismus
    2. Der sowjetisch-osteuropäische Staatskapitalismus
    3. Die Todeskrise des sowjetisch-osteuropäischen Staatskapitalismus
    4. Die Privatisierung des Kapitals
    5. Das soziale Elend der Transformation
    6. Die pluralistisch-demokratische Mehrparteien-Diktatur

    II. Die Stellung Russlands und Osteuropas im Weltkapitalismus
    1. Russland und Osteuropa in der globalen Offensive des Privatkapitals
    2. Die relativ untergeordnete Integration Russlands und Osteuropas in den Weltkapitalismus
    3. Die Ostexpansion von NATO und EU
    4. Vom sowjetischen zum russischen Imperialismus
    5. Russland und der Westen: Von der bedingten Kooperation zum zweiten Kalten Krieg

    III. Klassenkämpfe
    1. Das Proletariat als Manövriermasse der proprivatkapitalistischen Kräfte
    2. Klassenkämpfe in der Privatwirtschaft
    3. Klassenkämpfe im staatlichen Sektor
    4. Die mögliche soziale Revolution in Russland und Osteuropa

    Die Privatisierung des Kapitals

    In den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens sowie in den anderen Ländern Osteuropas transformierte sich die Staatsbourgeoisie in die privatkapitalistische Bourgeoisie. In Russland rekrutierten sich die neuen PrivatkapitalistInnen aus der Wirtschaftstechnokratie und aus dem „kommunistischen“ Politbonzentum – besonders aus dem Komsomol, dieser jungen Garde des Privatkapitals. Karl-Heinz Gräfe schrieb darüber: „Die Moskauer Soziologin Olga Krystanovskaja ermittelte (Stand 1994), dass während der Perestroika (1985-1991) der Kern der neuen wirtschaftlichen Elite vor allem aus folgenden sozialen und politischen Gruppen kam: 23 Prozent waren Direktoren größerer Betriebe und Angestellte in Ministerien (Promysleniki), 17 Prozent Komsomolfunktionäre, 15 Prozent Beschäftigte von Forschungseinrichtungen, 8 Prozent Angehörige aus wichtigen Ministerien sowie der obersten Schicht der Kultur- und Wissenschaftsintelligenz.“ (Karl-Heinz Gräfe, Die Herausbildung des oligarchischen Kapitalismus in Russland, in: Z., Zeitschrift Marxistische Erneuerung Nr. 99, September 2014, S. 34/35.) (mehr …)

  • Neue Broschüre: Der vorkapitalistische Kommunismus

    Unsere neue Broschüre „Der vorkapitalistische Kommunismus“ (ca. 128 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Vorkapitalistischer Kommunismus
    1. Der Urkommunismus als klassen- und staatenlose Gesellschaft
    2. Dorfgemeinden und AgrargenossInnenschaften in Klassengesellschaften („Agrarkommunismus“)

    Die kapitalistische Vernichtung beziehungsweise Integration des vorkapitalistischen Kommunismus
    I. Die kapitalistische Vernichtung des Urkommunismus
    1. Allgemeine Betrachtung
    2. Nordamerika/USA
    3. Australien
    II. Die kapitalistische Aufhebung beziehungsweise Integration des „Agrarkommunismus“
    1. Allgemeine Betrachtung
    2. England/Irland
    3. Russland/Sowjetunion
    4. Mexiko

    Vor- und nachkapitalistischer Kommunismus: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
    1. Große soziale Gleichheit beziehungsweise gleiche soziale Ausgangsbedingungen
    2. Unmittelbare Produktion für den Bedarf
    3. Geschichtliche Tatsache und zukünftige Möglichkeit
    4. Werdende und aufzuhebende Klassengesellschaft
    5. Niedrige und hohe Produktivität
    6. Stamm und Weltgemeinschaft

    Der Urkommunismus als klassen- und staatenlose Gesellschaft

    Die Menschheit hat weltgeschichtlich gesehen, die längste Zeit in klassen- und staatenlosen Gesellschaften gelebt. Sozialökonomisch lässt sich der Urkommunismus in Gesellschaften von JägerInnen, FischerInnen und SammlerInnen und in Formationen von AckerbäuerInnen und ViehzüchterInnen, die sich ursprünglich vor ungefähr 12.000 Jahren zuerst herausentwickelt hatten, unterscheiden. Mit letzteren werden wir uns noch weiter unten in diesem Kapitel beschäftigen. Widmen wir uns zuerst den urkommunistischen Gesellschaften der JägerInnen, FischerInnen und SammlerInnen. (mehr …)

  • Neue Homepage

    Da blogsport.de zum Ende des Jahres den Betrieb einstellt haben wir eine neue Homepage unter https://swiderstand1.wordpress.com/ organisiert.

  • Die „K“PD gegen die „Ultralinken“

    Vor hundert Jahren, im Oktober 1919, warf der „kommunistische“ Parteiapparat den revolutionären Flügel der „K“PD raus. Zu diesem Anlass veröffentlichen wir folgendes Kapitel aus unserer Broschüre „Die revolutionäre Nachkriegskrise in Deutschland (1918-1923). Die Broschüre könnt Ihr für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book hier über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

    gprpDie führenden Persönlichkeiten des Linksradikalismus (Gorter, Pannekoek, Rühle, Pfemfert)

    Die „K“PD gegen die „Ultralinken“

    Die KPD war vom Dezember 1918 bis zum Oktober 1919 vom Widerspruch geprägt, dass sie als mit Moskau verbandelte Partei objektiv reaktionär war – aber dennoch stark von der revolutionären Subjektivität der Mehrheit ihrer Mitglieder geprägt war. Doch der strukturelle konterrevolutionäre Charakter der „kommunistischen“ Parteibürokratie als Anhängsel der Kreml-Herren musste sich früher oder später gegen die revolutionäre Subjektivität vieler BasisaktivistInnen durchsetzen.
    Wie wir im Kapitel Die Formierung der revolutionären und konterrevolutionären Kräfte schon schilderten, setzte der radikale Flügel der KPD auf dem Gründungsparteitag gegen den Widerstand des „kommunistischen“ Apparates eine antiparlamentarische Linie durch. Eine weitere Niederlage in der Gewerkschaftsfrage konnten die „kommunistischen“ SozialreformistInnen nur durch die Vertagung dieser Frage durchsetzen. Paul Levi, nach der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg der „kommunistische“ Oberbonze, führte auch in der Gewerkschaftsfrage seinen Kampf gegen den radikalen Flügel der Partei. (mehr …)

  • Neue Broschüre: Antinationale Schriften IV

    Unsere neue Broschüre „Antinationale Schriften IV“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen .

     

    Inhalt

    Einleitung

    Lateinamerika im Fadenkreuz der Imperialismen

    1. Spanischer Kolonialismus
    2. Portugiesischer Kolonialismus
    3. Französischer Kolonialismus
    4. Britischer Imperialismus
    5. US-Imperialismus
    6. Deutscher/EU-Imperialismus
    7. Sowjetischer/Russischer Imperialismus
    8. Chinesischer Imperialismus

    Der Kapitalismus in Lateinamerika

    1. Das allgemeine Wesen des Kapitalismus
    2. Der lateinamerikanische Nationalismus
    3. Die nationalkapitalistische Entwicklung Lateinamerikas
    5. Linker Sozialreformismus als Teil der kapitalistischen Elendsverwaltung
    6. Die mögliche soziale Revolution in Lateinamerika

    Rechts- und Linksreaktion in Lateinamerika

    1. Zur politischen Konkurrenz zwischen lechts und rinks in Lateinamerika
    2. Kuba
    3. Chile
    4. Nikaragua
    5. Venezuela
    6. Brasilien
    7. Argentinien

    Nikaragua

    Ab 1893 regierte in Nikaragua die liberale Fraktion der herrschenden kapitalistischen Klasse. Kern war die Kaffee-Oligarchie, die vom Export dieses Genussmittels lebte. Im Jahre 1909 unterstützte der US-Imperialismus einen Aufstand von General Juan José Estrada, Gouverneur an der Miskitoküste, gegen Präsident Zelaya. Estrada wurde durch die Hilfe Washingtons neuer Präsident. 1911 trat Estrada zugunsten von Adolfo Díaz zurück. Der Konservative Díaz war noch eine offensichtlichere Marionette des US-Imperialismus. Bis zu seiner Machtübernahme war er Buchhalter eines US-Bergbauunternehmens, das nach Nikaragua Kapital exportierte, um den Profit zu importieren. Díaz nahm 1911 bei US-Banken Millionenkredite auf und überließ als Sicherheit der US-Regierung die direkte Kontrolle der nikaraguanischen Zolleinnahmen. Im Jahre 1912 unterstützte Washington seine nikaraguanische Marionette mit US-Marines gegen ein aufständisches Heer des bisherigen Kriegsministers Luís Mena. Die US-Marines landeten am 14. August 1912 in Nicaragua und besetzten die Städte Managua, Granada und León. Der US-Imperialismus behielt Nikaragua bis 1933 besetzt und unterstützte in der Regel die konservativen Regierungen gegen liberale Rebellen. (mehr …)

  • Neue Broschüre: Kritik des Linksnationalismus

    Unsere neue Broschüre „Kritik des Linksnationalismus“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    1. Nationalkapitalistische Demokratien als politische Diktaturen

    2. Nationalkapitalistischer „Sozialismus“

    3. Globale Kooperation und Konkurrenz zwischen privat- und
    staatskapitalistischen Nationen

    4. Die mühsame Herausbildung des antinationalen Kommunismus

    5. LinksdemokratInnen sind strukturelle NationalistInnen

    6. Nationaldemokratischer Antifaschismus

    7. Nationalkapitalistischer „Antiimperialismus“

    8. Linksnationale Hetze gegen unsere migrantischen Klassengeschwister

    9. „Weltoffenheit“ als politisch korrekter Nationalismus

    10. EU-Patriotismus und nationale Austrittsbewegungen

    Nationalkapitalistischer „Antiimperialismus“

    Imperialismus ist die sozialökonomische, politisch-diplomatische, ideologisch-propagandistische und militärisch-kriegerische Expansion der Nationalkapitale und -staaten. Sozialrevolutionärer Antiimperialismus ist der konsequente Kampf gegen alle Nationalismen und für die globale klassen- und staatenlose Gesellschaft. Linksnationaler „Antiimperialismus“ ist dagegen die Unterstützung von Nationalismen, die noch keinen eigenen Staat hervorgebracht haben, wie der katalanische und der palästinensische, oder „progressiver Regierungen“ gegen den westlichen Imperialismus. Immer seitenverkehrt zum westlichen Imperialismus lehnen linksnationale „AntiimperialistInnen“ manchmal allerdings auch nationale „Befreiung“ ab. So verteidigten viele von ihnen in den 1990er Jahren Serbien/Jugoslawien gegen separatistische Nationalismen und den NATO-Krieg, während SozialrevolutionärInnen alle kriegführenden Seiten bekämpften. (mehr …)

  • Neue Broschüre: Globale Klassenkämpfe (2017-2019)

    Unsere neue Broschüre „Globale Klassenkämpfe (2017-2019)“ (ca. 126 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    1. Die globale Ausbeutung der Lohnarbeit

    2. Die internationale Verwaltung des „unproduktiven“ proletarischen Elends

    3. Die Dynamik des weltweiten Klassenkampfes

    4. Auseinandersetzungen in der Textilindustrie

    5. Konflikte in der Metall- und Montageindustrie

    6. Klassenkämpfe im Personen- und Güterverkehr

    7. Kämpfe im Gesundheitswesen

    8. Klassenkonflikte im Bauwesen

    9. Soziale Auseinandersetzungen im Reinigungsgewerbe

    10. Klassenauseinandersetzungen im Bergbau sowie im Chemie- und Energiesektor

    11. Kämpfe in der Agrar- und Lebensmittelbranche

    12. Konflikte im Gaststätten- und Hotelgewerbe

    13. Klassenkämpfe bei Banken und Versicherungen

    14. Konflikte im Handel

    15. Auseinandersetzungen in der Ideologie-Produktion

    16. Klassenauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst

    17. Branchenübergreifende Klassenkämpfe

    18. Knastkämpfe

    19. Soziale Protestbewegungen

    Klassenkonflikte im Bauwesen

    In der chinesischen Bauindustrie erkranken sehr viele LohnarbeiterInnen an Staublunge. Dies gehört zum produktiven Elend, das den kapitalistischen Reichtum vermehrt. Die BauarbeiterInnen ziehen sich die Staublunge durch Sandstrahlen und bei Bohr- und Sprengarbeiten bei total unzureichendem Arbeitsschutz zu. Anfang November 2018 erhielten BauarbeiterInnen aus Leiyang Entschädigung für ihre Erkrankung. Der Kampf für die Entschädigung begann im Jahre 2009. Ein Vorarbeiter aus Leiyang erstritt sich vor Gericht rund 14.000 USD Entschädigung von seinem ehemaligen Ausbeuter. Durch diesen Erfolg ermutigt ließen sich 170 ArbeiterInnen aus Leiyang ärztlich auf Staublunge untersuchen, um ebenfalls Entschädigung fordern zu können. Bei über hundert wurde Staublunge festgestellt. Aber nur 17 von ihnen konnten einen formalen Arbeitsvertrag vorweisen. Die ProletarierInnen ohne formalen Arbeitsvertrag sollten laut dem „Angebot“ der Regierung von Shenzhen nur rund 4500 USD Entschädigung erhalten. Daraufhin fuhren die Erkrankten nach Shenzhen und organisierten Sitzproteste vor den Regierungsämtern. Durch diesen Protest erreichten sie, dass BauarbeiterInnen ohne formalen Arbeitsvertrag mit einer Staublunge ersten Grades eine „humanitäre“ Entschädigung von 10 800, bei einer zweiten Grades 15 400 und bei einer dritten Grades 20 000 USD bekommen sollten. Die BauarbeiterInnen mit Arbeitsvertrag bekamen für eine Staublunge dritten Grades 46 200 USD Entschädigung. (mehr …)

  • Die Bayerische „Räterepublik“

    Wir veröffentlichen hier das Kapitel Die Bayerische „Räterepublik“ aus der Broschüre „Die revolutionäre Nachkriegskrise in Deutschland (1918-1923)“. Die gesamte Broschüre „Die revolutionäre Nachkriegskrise in Deutschland (1918-1923)“ könnt Ihr für 5-€ (inkl. Porto) auch als E-Book hier über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de bestellen.

    nachkriegs

    Die Bayerische „Räterepublik“

    In Bayern führte am 7. November 1918 eine Münchener Antikriegsdemonstration unter der Führung des pazifistischen USPD-Politikers Kurt Eisner zum Sturz der Monarchie. Die meisten Soldaten wurden auch in München von der Novemberrevolution mitgerissen. In der Nacht bildete sich ein ArbeiterInnen- und Soldatenrat. Dieser ernannte Eisner zum provisorischen Ministerpräsidenten von Bayern. Eisner gehörte dem rechten Flügel der USPD an und war nicht mehr als ein Linksdemokrat. Er wollte das Rätesystem in die parlamentarische Demokratie integrieren. Damit stand er zwischen Revolution und Konterrevolution. Die Konterrevolution wollte das Rätesystem und die mehr oder weniger revolutionären Kräfte strebten die Zerschlagung der parlamentarischen Demokratie zugunsten eines reinen Rätesystems an. In München gehörten zu den subjektiv revolutionären Kräften die KPD und die kommunistischen AnarchistInnen um Kurt Landauer und Erich Mühsam. Der Letztere hatte damals noch – so wie fast alle RevolutionärInnen – Illusionen in den staatskapitalistischen Bolschewismus und arbeitete, ohne Mitglied zu werden, eng mit der Münchener KPD zusammen. Der kommunistische Anarchismus schuf sich in München durch den Revolutionären Arbeiterrat (RAR) eine eigene Organisation. (mehr …)

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