Für die soziale, antipolitisch und antinationale Selbstorganisation des Proletariats!

  • Für eine revolutionäre Antikriegsposition!

    Die extreme Verschärfung der zwischenstaatlichen Konkurrenz

    Die internationale Staatengemeinschaft des Weltkapitalismus beruht auf der kooperativen Konkurrenz und der konkurrenzförmigen Kooperation der kapitalistischen Nationen. Letztere sind Zwangsgemeinschaften aus Kapital und Lohnarbeit, die durch die nationalistische Ideologie und die Praxis des Nationalstaates am Leben gehalten werden. Nationen sind also Scheingemeinschaften aus AusbeuterInnen und Ausgebeuteten, UnterdrückerInnen und Unterdrückten.

    Der Nationalismus nutzt der herrschenden kapitalistischen Klasse, der Bourgeoisie (KapitalistInnen, WirtschaftsmanagerInnen, hohe BerufspolitikerInnen und SpitzenbeamtInnen des Staates), um die Lohnabhängigen in der zwischenstaatlichen Konkurrenz gnadenlos zu verheizen.

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  • Neue Broschüre: Kritik der globalen Politik II

    Unsere neue Broschüre „Kritik der globalen Politik II“ (ca. 137 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Der Nationalismus als Grundlage bürgerlicher Politik

    I. Allgemeine Betrachtung

    1. Bürgerliche Realpolitik ist nationalkapitalistisch

    2. Kleinbürgerliche Protestpolitik kann nicht antinational sein

    3. Sozialrevolutionäre Antipolitik ist antinational!

    II. Über Wanderungsbewegungen und Querfronten

    1. Der politische Geisterfahrer Jürgen Elsässer

    2. Linksnationalistin Wagenknecht

    3. Ernst von Salomon – ein historischer Querfrontler

    4. Rechts- und LinksnationalistInnen gegen die extreme Mitte

    III.Internationalismus

    1. Internationalistische Unterstützung von Russland oder der Ukraine

    2. Kriegsgeile Baerböcke (m/w/d)

    3. Nationalpazifismus

    Globale Kooperation und Konkurrenz der Nationen (2020-2023)

    I. Ökonomie

    1. Die globale Interaktion der Nationalkapital

    2. Kapitalistische Krisendynamik, zwischenstaatliche Konkurrenz und Klassenkampf

    3. Wirtschaftskriege

    4. Ökonomische Aspekte des Ukrainekrieges

    II. Außenpolitik und Diplomatie

    1. Der zweite Kalte Krieg

    2. Kooperation und Konkurrenz im Block des kollektiven Westens

    3. Die diplomatische Offensive des chinesischen Imperialismus

    4. Das Lavieren zwischen den Blöcken

    III. Ideologie und Propaganda

    1. „Demokratie gegen Autoritarismus“

    2. „Antikolonialismus“ und „Antiimperialismus“

    3. Antifaschismus als Kriegsideologie

    4. Feminismus als Kriegsideologie

    5. Inszenierung und Ästhetisierung des imperialistischen Gemetzels

    IV. Aufrüstung, Säbelrasseln und Krieg

    1. Der Rüstungswettlauf

    2. Atomare Aufrüstung, Manöver und Provokationen

    3. Das Gemetzel in der Ukraine

    4. Der Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien

    5. Der Krieg im Jemen

    6. BürgerInnenkriege, Militärputsche und imperialistische Interventionen

    V. Nationalistische Konflikte innerhalb von Staaten und besetzten Gebieten

    1. Türkischer gegen kurdischen Nationalismus

    2. Zionismus gegen palästinensischen Nationalismus

    3. Marokko als Besatzer der Westsahara

    4. Nationalistische Konflikte in Großbritannien

    3. Nationalpazifismus

    Das große Ideal des Pazifismus ist Frieden innerhalb und zwischen den Nationen. Der bürgerliche Frieden ist sowohl innerhalb der als auch zwischen den Staaten real nur die nichtmilitärische Form des Konkurrenzkampfes aller gegen alle, der in der Ökonomie der kapitalistischen Warenproduktion wurzelt, aber alle Poren dieser tollen Gesellschaft durchdringt.

    Der Pazifismus will Frieden zwischen den Nationen, er ist also strukturell national. Er will Frieden innerhalb des Kapitalismus. Der Pazifismus ist zwanghaft prokapitalistisch. Er will friedliche Kooperationen zwischen den Staaten. Der Pazifismus ist prostaatlich. Er fordert die freiwillige Selbstabrüstung der Staaten und entwaffnet praktisch-geistig auf diese Weise das klassenkämpferische Weltproletariat. Denn es kann real nur eine mögliche Abrüstung geben – die weltrevolutionäre Zerschlagung aller Staatsapparate. Der Pazifismus nimmt an der Befriedung des Weltproletariats teil – und ist damit struktureller Teil des kapitalistischen Klassenkrieges.

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  • Neue Broschüre: Revolutionäre Kritik des Trotzkismus

    Unsere neue Broschüre „Revolutionäre Kritik des Trotzkismus“ (ca. 137 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Paul Mattick, Bolschewismus und Stalinismus

    Konkurrenten um die Macht

    Die Bolschewisten und die Spontaneität der Massen

    Die Partei-„Maschinerie“

    Trotzki, ein Apologet des Stalinismus

    Das Resultat: Staatskapitalismus

    Willy Huhn, Trotzki und die proletarische Revolution

    Fabrikräte und Arbeiterkontrolle

    Anmerkungen des Verfassers

    Willy Huhn, Trotzkis Bonapartismus 1918 bis 1923

    Anmerkungen des Verfassers

    Willy Huhn, Zur Theorie des „Arbeiterstaates“ in Russland

    Anmerkungen des Verfassers

    Nelke, Der Trotzkismus – eine Ideologie der Kapitalvermehrung

    1. Der klassische Marxismus zwischen antikapitalistischer Kritik und nationalkapitalistischer Politik

    2. Revolution und Konterrevolution in „Sowjet“-Russland (1917-1921)

    3. Der Marxismus-Leninismus als staatskapitalistische Ideologie und Praxis

    4. Der Trotzkismus als oppositionelle staatskapitalistische Ideologie

    5. Wie der Trotzkismus den Privatkapitalismus reproduziert

    6. Trotzkismus und Krieg

    Nelke, Über Paul Mattick und Willy Huhn

    1. Die Entwicklung des Rätekommunismus in Deutschland und in den Niederlanden

    2. Paul Mattick

    3. Die Schrift Bolschewismus und Stalinismus

    4. Willy Huhn

    5. Huhns Schriften gegen den Trotzkismus

    Wie der Trotzkismus den Privatkapitalismus reproduziert

    Innerhalb des Privatkapitalismus betrieb und betreibt der Trotzkismus eine Politik des gewerkschaftlichen und parlamentarischen Sozialreformismus einschließlich von Einheitsfronten mit der Sozialdemokratie und dem Marxismus-Leninismus. Besonders letzteres war selbstmörderisch. So war der Trotzkismus in Vietnam in den 1930er Jahren relativ stark. Doch er ging eine Einheitsfront mit den StalinistInnen ein. Letztere bauten in den 1940er Jahren die Guerillaorganisation Viet Minh auf, die auch blutig gegen TrotzkistInnen vorging.

    Nach Trotzkis Ansicht hätte auch in Deutschland nur eine Einheitsfront aus Sozialdemokratie und Stalinismus die Machtübergabe an die Nazis verhindern können. Eine Einheitsfront aus jenen zwei bürgerlich-bürokratischen Parteiapparaten, die real arbeitsteilig-konkurrenzförmig die kampflose Kapitulation des Proletariats organisiert hatten?! Wirkliche RevolutionärInnen traten für den selbstorganisierten Klassenkampf – unabhängig von und gegen die Partei- und Gewerkschaftsapparate – gegen Weimarer Republik und Nazis ein. Aus revolutionärer Perspektive hätte der Faschismus in Deutschland nur verhindert werden können, wenn das Proletariat die Weimarer Republik vor der Machtübertragung an die Nazis revolutionär zerschlagen und damit die Voraussetzung für eine klassen- und staatenlosen Gemeinschaft geschaffen hätte. Sozialdemokratische, marxistisch-leninistische und trotzkistische Parteiapparate konnten und können nur den Kapitalismus in privater oder verstaatlichter Form reproduzieren.

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  • Neue Broschüre: Analyse und Kritik der Warenproduktion

    Unsere neue Broschüre „Analyse und Kritik der Warenproduktion“ (ca. 139 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Gebrauchs-, Produktions- und Tauschwert

    I. Gebrauchs- und Produktionswert – allgemeine Kategorien der menschlichen Produktion

    1. Der Gebrauchswert

    2. Der Produktionswert

    II. Der Tauschwert – besondere Kategorie der Warenproduktion

    1. Die Entwicklung des Tauschwertes mit der Produktion für den Austausch

    2. Tausch- und Gebrauchswert in der Warenproduktion

    3. Tausch- und Produktionswert in der Warenproduktion

    4. Der Mehrwert – ein ganz besonderer Teil des kapitalistisch produzierten Tauschwertes

    5. Das Dreiecksverhältnis Tausch-, Gebrauchs-, und Produktionswert in der Warenproduktion

    III. Kritik der marxistischen Begriffsverwirrung

    1. Keine klare Unterscheidung zwischen Produktions- und Tauschwert

    2. Nicht Doppel-, sondern Dreifachcharakter der Ware

    Warenproduktion

    I. Kleinbürgerliche Warenproduktion und kapitalistischer Handel

    1. Kleinbürgerlich-selbstproduktives Eigentum an den Produktionsmitteln

    2. Die embryonale Ausbeutung von Lohnarbeit in der kleinbürgerlichen Warenproduktion

    3. Kapitalistischer Waren- und Geldhandel.

    II. Kapitalistische Warenproduktion

    1. Von der kleinbürgerlichen zur kapitalistischen Warenproduktion

    2. Kapitalistische Warenproduktion auf Basis der Sklaverei

    3. Kapitalistische Warenproduktion auf Basis der Lohnarbeit

    4. Die Krisendynamik der industriekapitalistischen Warenproduktion

    Die Entwicklung des Geldes als Verselbständigung und Abstraktion des Tauschwertes

    1. Der noch nicht verselbständigte Tauschwert beim Naturaltausch

    2. Die Herausbildung des allgemein anerkannten Tauschmittels

    3. Die Funktionen des Geldes

    4. Produktions- und Tauschwert des Metallgeldes

    5. Gold als Weltgeld

    6. Die Emanzipation des Buch- und Papiergeldes gegenüber der metallischen Basis

    Ware-Geld-Beziehungen als verdinglichte gesellschaftliche Verhältnisse

    1. Freie Marktsubjekte und Konkurrenzindividuen

    2. Warenästhetik

    3. Geldfetischismus

    Die politische Organisation der industriekapitalistischen Warenproduktion

    1. Politische Macht und Ohnmacht der Bourgeoisie in der eurasischen Übergangsperiode zum Industriekapitalismus

    2. Staatlich garantierte freie Marktsubjektivität

    3. Wirtschaftlicher und politischer Liberalismus

    4. Die Integration der institutionalisierten ArbeiterInnenbewegung in den demokratischen Staat

    5. Die extreme Mitte, Rechts- und Linksreaktion

    6. Staatsinterventionismus und (klein)bürgerlicher Konkurrenzindividualismus

    7. Der Nationalismus der freien Marktsubjekte und Konkurrenzindividuen

    8. Sozialökonomische Aspekte des Imperialismus

    Praktisch-geistige Reproduktion oder revolutionäre Aufhebung des Tauschwertes?!

    I. Die marxistische und anarchistische Reproduktion des Tauschwertes

    1. Inkonsequenzen des klassischen Marxismus

    2. Die marxistisch-leninistische Verstaatlichung der Warenproduktion

    3. Der Trotzkismus als eine oppositionelle staatskapitalistische Ideologie

    4. Marktsozialismus

    5. Die anarchistische Reproduktion der Warenproduktion

    II. Die kommunistische Überwindung des Tauschwertes

    1. Objektive Voraussetzung: ein großer Anteil des Weltproletariats an der globalen Bevölkerung

    2. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die revolutionären Tendenzen des reproduktiven Klassenkampfes

    3. Objektiv-subjektive Voraussetzung: revolutionäre Situationen

    4. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die revolutionäre Klassenkampforganisation

    5. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die antipolitische Zerschlagung des Staates

    6. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die gesamtgesellschaftliche Verfügungsgewalt über Produktionsmittel

    7. Objektiv-subjektive Voraussetzung und Folge: die klassen- und staatenlose Weltgemeinschaft

    III. Inkonsequenzen auf einem richtigen Weg

    1. GIK, Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung

    2. Guenther Sandleben, Gesellschaft nach dem Geld

    Geldfetischismus

    Die verdinglichte menschlich-gesellschaftliche Ware-Geld-Beziehung produziert notwendigerweise ein falsches Bewusstsein, den Geldfetischismus. Das tote Ding Geld bekommt in der Ideologie der Marktsubjekte – und auch ProletarierInnen sind als VermieterInnen ihrer Arbeitskraft und als KäuferInnen von Lebensmitteln kleinbürgerliche Marktsubjekte – eine lebendige Gestalt. Es bekommt Eigenschaften von lebendigen Menschen angedichtet. Dieser Geldfetischismus kommt auch in Alltagssprüchen zum Ausdruck. Zum Beispiel in diesem: „Geld regiert die Welt.“ Geld kann nicht regieren. Es sind kapitalistische GeldbesitzerInnen, die die Welt regieren, aber nicht das tote Ding Geld. Es ist der menschliche Besitz des Geldes, die Macht demonstriert. Die Macht, sich Arbeitskräfte zu mieten, Prostituierte sexuell zu benutzen oder sich Regierungsentscheidungen zu kaufen. Es sind die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen in einer kapitalistischen Warengesellschaft, die dem toten Ding Geld eine solche Macht verleihen. Und auch kapitalistische GeldbesitzerInnen werden von der Ware-Geld-Beziehung und deren Krisen mehr beherrscht, als dass sie umgekehrt die Ware-Geld-Beziehung beherrschen.

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  • Neue Broschüre: Klassenkämpfe in Oberschlesien (1913-1919)

    Unsere neue Broschüre „Klassenkämpfe in Oberschlesien (1913-1919)“ (ca. 129 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    I. Der weltgeschichtliche Zusammenhang der damaligen Ereignisse in Oberschlesien

    1. Die Vermehrung der Nationalkapitale

    2. Die strukturelle Profitproduktionskrise (1913-1945)

    3. Der reproduktive Klassenkampf

    4. Das Deutsche Kaiserreich

    5. Kurze Geschichte Oberschlesiens bis 1913

    6. Der Parteimarxismus in Deutschland bis 1914

    7. Der Erste Weltkrieg (1914-1918)

    8. Revolution und Konterrevolution in Russland (1917-1921)

    9. Die Ungarische „Räterepublik“

    10. Die akute Phase der revolutionären Nachkriegskrise in Deutschland

    11. Die Herausbildung des antipolitischen und antinationalen Kommunismus

    II. Klassenauseinandersetzungen in Oberschlesien während des Ersten Weltkrieges

    1. Arbeits- und Lebensbedingungen des Proletariats in Oberschlesien

    2. Klassenkämpfe kurz vor dem imperialistischen Gemetzel

    3. Klassenkämpfe während des imperialistischen Gemetzels

    III. Die revolutionäre Nachkriegskrise in Oberschlesien

    1. Die Novemberrevolution in Oberschlesien

    2. Das oberschlesische Rätesystem

    3. Der BergarbeiterInnenstreik vom November 1918

    4. Die Herausbildung der KPD in Oberschlesien

    5. Klassenauseinandersetzungen im Dezember 1918/Januar 1919

    6. Deutscher Imperialismus, Oberschlesische Autonomiebewegung und polnischer Nationalismus

    7. Die Märzkämpfe von 1919

    8. Klassenkämpfe im April 1919

    9. Der polnische Nationalismus im April 1919

    10. Der 1. Mai 1919 in Oberschlesien

    11. Streiks am 3. Mai

    12. Oberschlesien in der imperialistischen Auseinandersetzung

    13. Der Aufstandsversuch des polnischen Nationalismus im Juni 1919

    14. Der Generalstreik vom 11. August 1919

    15. Der Aufstand des polnischen Nationalismus

    3. Der reproduktive Klassenkampf

    Wie wir bereits im Kapitel I.2 erläuterten, entfaltet sich gegen die starke Tendenz des Kapitals zur Überausbeutung der LohnarbeiterInnen, die die biosoziale Reproduktion des Proletariats gefährdet, der Klassenkampf des letztgenannten. Dieser Klassenkampf wird im „Normalfall“ innerhalb von den Kapitalismus reproduzierenden Grenzen geführt. Diese reproduktiven Grenzen des proletarischen Klassenkampfes sind zugleich seine sozialkonservativen Tendenzen. Diese entfalten sich jedoch nur relativ zu jenen, die den Kapitalismus modernisieren auf der einen und sozialrevolutionären Tendenzen auf der anderen Seite.

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  • Neue Broschüre: Globale Klassenkämpfe (2021/2022)

    Unsere neue Broschüre „Die Krise der biosozialen Reproduktion“ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    1. Das produktive und „unproduktive“ Elend des Weltproletariats

    2. Der Weltkapitalismus

    3. Die Dynamik des weltweiten Klassenkampfes

    4. Die globale institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung

    5. Klassenkonflikte im Gesundheitswesen und in der Pflege

    6. Auseinandersetzungen im öffentlichen Dienst und in den Staatsapparaten

    7. Klassenkämpfe in der Rohstoff-, Chemie- und Energiebranche

    8. Kämpfe auf dem Bau

    9. Konflikte in Bildung und Wissenschaft

    10. Klassenkonflikte bei den Druckereien, Medien und Internetplattformen

    11. Klassenauseinandersetzungen im Handel

    12. Konflikte im Personen- und Güterverkehr (Logistik)

    13. Auseinandersetzungen in der Metall- und Elektrobranche

    14. Klassenkonflikte in der Finanzbranche

    15. Kämpfe in der Agrarproduktion und der Lebensmittelindustrie

    16. Klassenzusammenstöße bei Starbucks

    17. Konflikte in der Reinigungsbranche

    18. Auseinandersetzungen in der Textilbranche

    19. Proletarischer Widerstand gegen Aufrüstung, Waffentransporte und Krieg

    20. Branchenübergreifende Massenstreiks

    21. Gesamtgesellschaftliche Protestbewegungen

    22. Die mögliche soziale Weltrevolution

    6. Auseinandersetzungen im öffentlichen Dienst und in den Staatsapparaten

    Die staatlich dienenden Lohnabhängigen werden von dem dialektischen Widerspruch bestimmt, dass sie einerseits im Auftrag der Bourgeoisie teilweise gegen das klassenkämpferische Proletariat repressiv vorgehen, andererseits aber auch selbst einen Klassenkampf gegen die regierenden BerufspolitikerInnen um Löhne und Arbeitszeiten führen. Falls sich der gesamtgesellschaftliche Klassenkampf in außergewöhnlichen Situationen zur sozialen Revolution radikalisiert, ist die antipolitische Zerschlagung des Staates notwendig. Diese ist jedoch unmöglich, wenn sich nicht große Teile der staatlich dienenden Lohnabhängigen auf die Seite der Revolution stellen (siehe Kapitel 22). Konflikte zwischen den staatlich dienenden Lohnabhängigen und den regierenden BerufspolitikerInnen sind also für die weitere Entfaltung der Dynamik des globalen Klassenkampfes enorm wichtig.

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  • Plattform: Die Möglichkeit der Weltrevolution

    Soziale Befreiung und Sozialer Widerstand sind Bestandteil der Antipolitisch-Sozialrevolutionären Tendenz (AST). Die AST hat ihre zweiteilige Plattform veröffentlicht. Sie ist hier 1. Teil und 2. Teil auf booklooker.de erhältlich.

  • Neue Broschüre: Die Krise der biosozialen Reproduktion

    Unsere neue Broschüre „Die Krise der biosozialen Reproduktion“ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Allgemeine Betrachtung über die menschliche biosoziale Reproduktion

    1. Der menschliche Stoffwechsel mit der Natur
    2. Produktions- und biosoziale Reproduktionsverhältnisse
    3. Gesundheit
    4. Glück

    Kapitalistische Warenproduktion, Lohnarbeit und Staat
    I. Warenproduktion

    1. Das Wesen der kapitalistischen Warenproduktion
    2. Die kapitalistische Warenproduktion als permanente biosoziale Reproduktionskrise
      II. Lohnarbeit und „unproduktives“ Elend
    3. Lohnarbeit als produktives Elend
    4. Lohnarbeit als dialektischer Widerspruch
    5. Biosoziale Reproduktionstätigkeiten als Lohnarbeit
    6. Der reproduktive Klassenkampf
    7. Das „unproduktive“ Elend des Proletariats
    8. Kritik des bürgerlichen „Armut“-Begriffes
      III. Staat
    9. Der politische Gewaltapparat der Kapitalvermehrung
    10. Die Integration der institutionalisierten ArbeiterInnenbewegung in den Staat
    11. Der Sozialstaat als politische Elendsverwaltung
    12. Staatliches Gewaltmonopol und biosoziale Reproduktion
    13. Die kapitalistische Internationale und die biosoziale Reproduktion

    Privathaushalte, Geschlechter, Liebe und Sexualität
    I. Privathaushalte

    1. Privathaushalte als biosoziale Reproduktionsverhältnisse im Kapitalismus
    2. Formen der Privathaushalte
      II. Geschlechter
    3. Biologische Geschlechter
    4. Soziale Geschlechterrollen
    5. Individuelle Geschlechtsidentität
      III. Liebesbeziehungen
    6. Die monogame Liebesbeziehung/Kleinfamilie/Ehe
    7. Polyamorie und Beziehungsanarchie
    8. „Liebe“ und Gewalt
      IV. Sexualität
    9. Sexualität als biosoziale Reproduktion
    10. Staat und Schwangerschaftsunterbrechung
    11. Prostitution als Ware-Geld-Perversion
    12. Heterosexuelle Normierung und Regenbogen-Toleranz

    Die vom Weltkapitalismus produzierte ökosoziale Krise
    I. Die globale ökosoziale Krise

    1. Vergiftung, Verseuchung, Vermüllung und Entwaldung
    2. Artenmassensterben
    3. Der Klimawandel
    4. Das planetare Fleischkapital
    5. Die internationale Agrarindustrie
    6. Zoonosen
      II. Lösungsversuche
    7. Kapitalistisch-technokratische Krisenlösungsstrategien
    8. Klassenübergreifende Ökologiebewegung und proletarischer Klassenkampf
    9. Kleinbürgerlich-reformistische/radikale Lösungsversuche
    10. Der antipolitisch-sozialrevolutionäre Lösungsansatz

    Der reproduktive Klassenkampf

    Im Kapitel II.2 haben wir den dialektischen Widerspruch der Lohnarbeit aus proletarischer Perspektive dargestellt, nämlich, dass sie einerseits die Grundlage der biosozialen Reproduktion der Lohnabhängigen ist, andererseits diese aber auch untergräbt. Gegen die absolute Tendenz des Kapitals durch Überausbeutung mörderischen Raubbau am Leben und an der Gesundheit der lohnabhängigen Arbeitskraft zu leisten, entwickelt sich der Klassenkampf als Notwendigkeit der biosozialen Reproduktion des Proletariats. Ohne den Kampf des Letztgenannten für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten hätte die Bourgeoisie das Proletariat durch Überausbeutung ausgerottet. Der Klassenkampf des Proletariats ist also im Doppelsinn reproduktiv. Erstens sichert es die biosoziale Reproduktion des Proletariats gegen die totalitäre Tendenz des Kapitals zur dessen Überausbeutung. Zweitens reproduziert der Klassenkampf, indem er im Normalfall in den Grenzen des Kapitalismus geführt wird, auch diese Gesellschaftsordnung.

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  • Gründung der Antipolitisch-Sozialrevolutionären Tendenz

    Anfang November 2022 gründete nach einer kollektiven Diskussion das sozialrevolutionäre Netzwerk aus Sozialer Befreiung, Sozialer Widerstand, Sociaal revolutionaire Vonk sowie den Diskussionszirkeln auf russisch (tenox.livejournal.com) und armenisch (rgfront.livejournal.com) die Antipolitisch-Sozialrevolutionäre Tendenz (AST). Die Gründung stellt sowohl eine Namensgebung als auch eine Reorganisation dieses Netzwerkes dar.

    Mit der Gründung der Antipolitisch-Sozialrevolutionären Tendenz (AST) möchten wir einen praktisch-geistigen Impuls zur Radikalisierung des Klassenkampfes leisten. Wir sind uns natürlich bewusst, dass der Hauptimpuls zur Radikalisierung des bewussten Seins des Proletariats dessen eigene Klassenkampfpraxis ist. Auch wissen wir, dass die Wirkung der AST in nichtrevolutionären Zeiten nur gering sein kann. Aber gerade in solchen reaktionären Zeiten ist die klare Organisation von antipolitischen SozialrevolutionärInnen so wichtig – für ein mögliches zukünftiges bewusstes Sein der Revolution und einer klassen- und staatenlosen Weltgemeinschaft.

  • Neue Broschüre: Kritik der Globalen Politik I

    Unsere neue Broschüre „Kritik der Globalen Politik I“ (ca. 135 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Allgemeine Betrachtung über die sozialreaktionäre kapitalistische Modernisierung
    1. Die industriekapitalistische Produktionsweise
    2. Die bürgerlichen Staaten und ihr Internationalismus
    3. Bürgerliche Staatsformen und politische Parteien
    4. Staatsinterventionismus
    5. Imperialismus und nationale „Befreiung“ als Durchsetzungsformen des Weltkapitalismus
    6. Reproduktiver Klassenkampf und Gewerkschaften
    7. Der Parteimarxismus als kapitalistische Modernisierungsideologie
    8. Kapitalistisches Patriarchat und bürgerliche Frauenemanzipation
    9. Der nachmarxistische und nachanarchistische Kommunismus

    Krieg und Frieden in Afghanistan
    1. Afghanistan zwischen Britisch-Indien und Russland
    2. Afghanistan nach dem Zweiten Weltkrieg
    3. Der marxistisch-leninistische Staatsstreich
    4. Die internationale Aufrüstung des Islamismus
    5. Die Intervention des sowjetischen Imperialismus
    6. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen
    7. Der US-Imperialismus und Al-Qaida
    8. Die westliche Besatzung von Afghanistan
    9. Die sozialökonomische und politische Entwicklung in Afghanistan unter westlicher Besatzung
    10. Die Taliban wieder an der Macht
    11. Afghanistan im Zusammenhang des zweiten Kalten Krieges

    Der Libanon in der Krise
    1. Kurze Geschichte des Libanon
    2. Die tiefe Krise des Libanon ab 2019
    3. Die Explosion der organisierten Verantwortungslosigkeit
    4. Die soziale Protestbewegung vom 17. Oktober 2019
    5. Die langfristige sozialrevolutionäre Krisenlösung

    Politische Machtkämpfe in Bolivien
    1. Das linksreaktionäre Morales-Regime
    2. Der rechtsreaktionäre Putsch
    3. Das rechtsreaktionäre Regime
    4. Der erneute Wahlsieg der Linksreaktion
    5. Fazit

    Die bürgerlichen Staaten und ihr Internationalismus

    Der bürgerliche Staat ist im Privatkapitalismus (siehe zum Staatskapitalismus Kapitel 7) der ideelle Gesamtkapitalist, der politische Gewaltapparat der Kapitalvermehrung. Er übt sowohl ein Geld- als auch ein Gewaltmonopol aus. Als politischer Gewaltapparat überführt er das Geld in seine Nationaluniform, die Währung. In der Europäischen Union (EU), einer imperialistischen Zweckgemeinschaft einiger Staaten dieses Kontinents, haben sich mehrere Länder auf die gemeinsame Währung des Euro, geeinigt. Die grenzenlos-expansive Vermehrung des Geldes in seiner jeweiligen Nationaluniform ist das oberste Staatsprogramm der politischen Gewaltapparate. Der bürgerliche Staat formiert die Einzelkapitale auf seinem Territorium zum gesellschaftlichen Gesamtkapital, zum Nationalkapital.
    Das Gewaltmonopol des bürgerlichen Staates sorgt für inneren Frieden. Auch in Demokratien kümmern sich hochgerüstete Geheimdienste und Bullerei darum, dass das Staatsvolk, die Nation, friedlich bleibt. Die Nation ist ein Kunstprodukt kapitalistischer Politik. Sie ist eine lediglich indirekte Vergesellschaftung der untereinander konkurrierenden Marktsubjekte und der gegeneinander kämpfenden Klassen – Bourgeoisie, KleinbürgerInnentum und Proletariat – über Ware-Geld-Beziehungen und den politischen Gewaltapparat. Eine Nation ist eine scheinbare Gemeinschaft und ein gemeinschaftlicher Schein. Letzterer wird durch die Ideologie des Nationalismus erzeugt. Er produziert die Illusion, dass UnterdrückerInnen und Unterdrückte, AusbeuterInnen und Ausgebeutete, einer untrennbaren Schicksalsgemeinschaft angehören können. Nationen beruhen also nicht nur auf politische Gewalt – verkörpert im Nationalstaat –, sondern auch auf die ideologische Illusion einer Gemeinschaft. Die bürgerlichen Marktsubjekte – einschließlich der ProletarierInnen (siehe Kapitel 1) – fliehen aus der Kälte des Konkurrenzindividualismus in die scheinbare Wärme der Nation. (mehr …)

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