Für die soziale, antipolitisch und antinationale Selbstorganisation des Proletariats!

  • Das Wesen der Warenproduktion

    Kapitalistischer Reichtum ist verdoppelt in Waren und Geld. Eine Ware besitzt Gebrauchseigenschaften. Zum Beispiel besitzt ein Stuhl die Gebrauchseigenschaft, dass mensch sich auf ihn setzen kann. Diese Eigenschaft ist sein Gebrauchswert. Doch die kleinbürgerlichen und kapitalistischen ProduzentInnen stellen Stühle nicht in erster Linie her – beziehungsweise lassen sie herstellen –, um selbst darauf zu sitzen, sondern um sie zu verkaufen, also Geld gegen die Stühle einzutauschen. Doch das Geld macht sie nicht satt und wärmt sie nicht. Die kleinbürgerlichen und kapitalistischen Stuhlproduzenten tauschen also als KonsumentInnen das Geld gegen Lebensmittel und Klamotten, um satt und warm zu werden. Ein Großteil des eingetauschten Geldes dient aber nicht dem privaten Konsum der KleinbürgerInnen und KapitalistInnen, sondern ist dazu da, um die Stuhlproduktion aufrecht zu erhalten und zu erweitern.
    Das Geld ist also das eigentliche Ziel der Stuhlproduktion. Dieses Geld tauschen die StuhlproduzentInnen gegen ihre Stühle ein. Das Geld ist also ein Tauschmittel. Ist der Tausch Geld gegen Stuhl ein willkürlicher oder gibt es da gewisse Gesetze? Es gibt wirklich gewisse Regeln auf den chaotischen Märkten. Um im Chaos des Marktes die Regel zu bestimmen hilft uns die Werttheorie. Da der Stuhl in der Warenproduktion nicht nur zum Sitzen da ist, hat er nicht nur einen Gebrauchswert, sondern auch einen Tauschwert. Dieser Tauschwert wird im Preis ausgedrückt, also wie viel Geld ein bestimmter Stuhl kostet. Nach der Werttheorie wird der Tauschwert einer Ware durch seine durchschnittliche gesellschaftlich notwendige Herstellungszeit bestimmt. Doch Tauschwert und Preis stimmen nicht überein. Da der Preis auf den Markt auch durch Angebot und Nachfrage, also durch die Konkurrenz zwischen KäuferInnen und VerkäuferInnen bestimmt wird. Der Preis schwankt also um den Tauschwert herum. Doch steigt die Arbeitsproduktivität dann sinkt der Wert einer Ware und damit auch sein Preis.
    Gegen die Werttheorie kamen von bürgerlichen IdeologInnen die verschiedensten Einwände. Z.B. behaupten sie, dass die Preisbildung ausschließlich durch Angebot und Nachfrage wird bestimmt. Wir wollen diesen Einwand durch eine einfache Tatsache entkräften. Heutzutage kostet jeder stoffliche Reichtum Geld. Doch was kostete stofflicher Reichtum vor der Warenproduktion und was wird er möglicherweise auch nach der Warenproduktion wieder kosten? Zeit und Kraft! Und so ist es ja auch in der kapitalistischen Warenproduktion, nur wird dieser Fakt halt in Geld ausgedrückt. (mehr …)

  • Neue Broschüre: Drei Kräfte gegen das Proletariat: Der Staat, die Nazis und der Antifaschismus

    Die geplante Broschüre „Drei Kräfte gegen das Proletariat: Der Staat, die Nazis und der Antifaschismus“ (ca. 106 Seiten) von Soziale Befreiung ist nun erschienen. Die Broschüre könnt Ihr für 5-€ (inkl. Porto) hier über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    1. Der demokratische Staat hält sich ein paar Hausnazi

    2. Die Nazis als rechter Flügel der bürgerlichen Politik

    3. Der Antifaschismus als linker Flügel der bürgerlichen Politik

    4. Nazis und AntifaschistInnen im Dienst der Demokratie

    5. Institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung und proletarischer Klassenkampf in Demokratie und Faschismus

    6. Der Kampf gegen den Kapitalismus

    Kapitel 1. Der demokratische Staat hält sich ein paar Hausnazi

    Ende 2011 offenbarte sich nach und nach die Zusammenarbeit von Teilen des demokratischen Staatsapparates mit den neofaschistischen TerroristInnen vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Im Mittelpunkt dieser Naziterrororganisation stand das Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Doch Bodo Ramelow, Vorsitzender der Thüringer Linksfraktion, ging in einem Interview mit der jW vom 24. Dezember (2011) von „etwa 20 mehr oder minder aktiven Personen in der NSU-Zelle“ aus, die wiederum von rund 140 Personen aus dem Nazimilieu deutschlandweit getragen worden sind“. Auffällig lang waren die Zeiträume zwischen der Veröffentlichung der Namen mutmaßlicher Terrorhelfer, die die Bundesanwaltschaft nach der Aufdeckung der „Zwickauer Zelle“ als Verdächtige oder Beschuldigte führte, und polizeilichen Maßnahmen wie Hausdurchsuchungen und Festnahmen. Dazwischen vergingen mitunter Tage und Wochen.“ (Markus Bernhardt, Offensichtliche Kumpanei, in der jungen Welt vom 30. Dezember 2011.)

    (mehr …)
  • Thesen zur Gemeinsamkeit und Unterschiede von Faschismus und Demokratie

    Die streikenden italienischen ArbeiterInnen im März 1943 legten die Fabriken des Nordens lahm. In den Jahren 1943-1944 von Turin nach Mailand und Genua zeigten die ArbeiterInnen, dass es möglich war gegen Faschismus, Krieg und Kapitalismus zu kämpfen

    These 1: Faschismus und Demokratie basieren beide auf der Herrschaft des Privateigentums und Ausbeutung durch die Lohnarbeit.

    These 2: Sowohl Demokraten als auch Faschisten, haben in ihren Staat das Monopol auf Gewalt, welches sie benutzen um das Proletariat in Schach zu halten.

    Um im internationalen Wettbewerb mit anderen Staaten möglichst gut da zu stehen, kämpfen sowohl Faschisten als auch Demokraten, um die ökonomische und politische Vorherrschaft auf dieser Erde.

    Um das zu erreichen brauchen Beide ein möglichst hohes ökonomisches Wachstum ihrer Wirtschaft. Während die Mehrzahl der europäischen Staaten in den 20er und 30er Jahren, vom Kapital die faschistische Option verordnet bekam, hat die heutige Bourgeoisie, im europäischen demokratischen Modell ein viel erfolgreiches Konzept – (trotz ähnlich tiefgreifender Krise) – als die faschistischen Staaten von damals.

    Nicht umsonst liegt Beiden die Einheit „ihres“ Staatsvolkes sehr am Herzen. Denn dank des nationalen Zwangskollektives, erscheinen dann so fundamentale Widersprüche wie der zwischen den einzelnen Klassen(Bsp. während des WM Fußballspieles 2006 umarmten sich im Nationalen Wahn Sozialhilfeempfänger und Börsianer gegenseitig) für einige Zeit scheinbar aufgehoben ist. (mehr …)

  • Broschüre „Texte zum Widerstand“

    Unsere Broschüre „Texte zum Widerstand: Für die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats“ könnt Ihr gegen Vorauskasse, für 3-€ (inkl. Porto), könnt ihr direkt bei uns bestellen.

  • Buchvorstellung!

    Am Sonntag, den 13 November um 12:00 Uhr im Rahmen der Linken Literaturmesse in Nürnberg Künstlerhaus Nürnberg Königsstraße 93, wollen wir unsere Broschüre „Texte zum Widerstand: Für die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats“ vorstellen. Ihr seid herzlich eingeladen zu kommen.

  • Die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats

    Die Widersprüchlichkeit des reproduktiven Klassenkampfes

    Das Proletariat ist zum Klassenkampf gezwungen, weil es sich sonst unter dem Kommando des Kapitals sprichwörtlich totarbeiten würde. Doch indem das Proletariat sich durch den Klassenkampf reproduziert, reproduziert es auch das Kapitalverhältnis und den Staat.

    Reproduktiver Klassenkampf ist Teil der Kapitalvermehrung, die Antworten der Charaktermasken des Kapitals auf den proletarischen Klassenkampf gewährleisten die Modernisierung des Kapitalismus. Kürzere Arbeitszeiten durch Klassenkampf des Proletariats führen zur Arbeitsverdichtung, so dass das Proletariat in kürzerer Zeit mehr Profit produziert. Höhere Löhne können dazu führen, dass der Einsatz von Maschinen profitabel wird und lebendige Arbeitskraft ersetzt, was vorher bei niedrigeren Löhnen nicht profitabel war. Außerdem können Lohnerhöhungen zur Produktionsverlagerung in „Billiglohnländer“ führen. Außerdem wird Kapital aus der Produktion in die Finanzspekulation verlagert. All dies führt zur verstärkten Arbeitslosigkeit, welche wiederum Druck auf die Löhne ausübt. (mehr …)

  • Sozialer Widerstand ist anti-politisch

    Jeden Tag sehen wir im Fernsehen die Gesichter von PolitikerInnen, die uns einreden wollen, dass es ihnen immer nur um unser Wohl geht. In Wirklichkeit wollen sie nur die Ordnung in der heutigen Gesellschaft erhalten und die unversöhnlichen Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit in Zaun halten. In ihrer Funktion als Reichtums- und ElendsverwalterInnen, müssen sie sowohl uns, die Mehrheit der Lohnabhängigen beruhigen, als auch die Interessen der KapitalistInnen befriedigen.

    Die Ermächtigung uns zu regieren, erhalten sie durch die freien demokratischen Wahlen, bei denen alles feststeht, nur nicht welche Figuren für die kapitalistische Gesellschaft aktuell die „Verantwortung tragen“ sollen. Bei diesem Politrummel, wo wir aufgerufen sind unser Kreuzchen zu machen, soll bei uns LohnarbeiterInnen und Arbeitslosen die Illusion erzeugt werden, dass wir die Politik mitbestimmen könnten. Während der Wahlkampfzeit überbieten sich die KandidatInnen der verschiedenen Parteien gegenseitig mit tollen Versprechungen, wie geil es für uns wäre, wenn sie an die Macht kämen. Doch die Macht ist nur sexy für jene, die sie ausüben. (mehr …)

  • Diskussionsveranstaltung !!!

    Diskussionsveranstaltung Gruppe Sozialer Widerstand. Thema: Sozialer Widerstand ist anti-politisch

    Jeden Tag sehen wir im Fernsehen die Gesichter von PolitikerInnen, die uns einreden wollen, dass es ihnen immer nur um unser Wohl geht. In Wirklichkeit wollen sie nur die Ordnung in der heutigen Gesellschaft erhalten und die unversöhnlichen Gegensätze zwischen Kapital und Arbeit im Zaun halten. In ihrer Funktion als Reichtums- und ElendsverwalterInnen müssen sie sowohl uns, die Mehrheit der Lohnabhängigen, beruhigen, als auch die Interessen der KapitalistInnen befriedigen.
    Die Ermächtigung uns zu regieren, erhalten sie durch die freien demokratischen Wahlen, bei denen alles feststeht, nur nicht welche Figuren für die kapitalistische Gesellschaft aktuell die „Verantwortung tragen“ sollen. Bei diesem Politrummel, wo wir aufgerufen sind unser Kreuzchen zu machen, soll bei uns LohnarbeiterInnen und Arbeitslosen die Illusion erzeugt werden, dass wir die Politik mitbestimmen könnten. Während der Wahlkampfzeit überbieten sich die KandidatInnen der verschiedenen Parteien gegenseitig mit tollen Versprechungen, wie geil es für uns wäre, wenn sie an die Macht kämen. Doch die Macht ist nur sexy für jene, die sie ausüben.
    Wollen wir uns wirklich weiter durch ein Leben wursteln, in dem Kapital und Staat die Rahmenbedingungen bestimmen, wir immer nur von anderen verwaltet und vertreten werden? Gibt es wirklich keine Alternativen zum Staat und Politik?

    Eine Diskussion über das Leben jenseits von Politik und Staat.

    Wann? Samstag, 10. September 2011, 19:00 Uhr, Wo? Desi Stadtteilzentrum, Brückenstr. 23 90419 Nürnberg

  • Globaler Klassenkrieg statt pazifistische Ostermärchen

    Gegen kapitalistischen Krieg hilft keine zur Schau gestellte „Friedfertigkeit“

    Jedes Jahr demonstrieren etliche Menschen bei Friedensmärschen um ihrer Hoffnung nach einer „friedlicheren“ und „gerechteren“ Welt Ausdruck zu verleihen und ihren Frust über einige Auswüchse des Systems Luft zu machen. Bei diesen Ostermärschen laufen die Menschen unter der Führung von Pfaffen und sich pazifistisch gebenden PolitikerInnen. Dabei vermischt sich die falsche Hoffnung auf eine kriegs- und atomkraftfreie Welt innerhalb des Kapitalismus, mit der Illusion der „sozialen“ Partnerschaft mit den KapitalistInnen und PolitikerInnen. Doch Kapitalismus heißt auch im Frieden Ausbeutung, Vergiftung und Vernichtung lohnabhängiger Menschen und der Natur. Die Herrschaft des globalen Kapitalismus ist ein permanenter Krieg gegen die proletarisierten Menschen. Gegen jene Menschen, die nichts besitzen, also entweder die Verfügungsgewalt über ihre Arbeitskraft dem Kapital, den KleinbürgerInnen oder dem Staat verkaufen müssen, oder dem unproduktiven Elend preisgegeben werden. Wenn die Pfaffen und PolitikerInnen von „Frieden“ reden, dann meinen sie in erster Linie die Befriedung des Proletariats, was sich aber global gegen den Krieg des Weltkapitals mit allen Mitteln wehren muss – und sich ansatzweise auch schon wehrt. Kein „Mut zu Frieden“ und zur Schau gestellte Friedfertigkeit (=Harmlosigkeit) kann dem Weltproletariat helfen. „Keine Gewalt“ heißt Anerkennung des staatlichen Gewaltmonopols. Konsequenter Widerstand, der auch Militanz einschließt, ist gefragt. Beispiele hierfür sind die militanten Klassenkämpfe in Frankreich, Ägypten und Südkorea. Während Deutschland (noch?) ein Entwicklungsland des Klassenkampfes ist. Aber das muss es nicht bleiben! Gegen das Kapital helfen keine Friedenstauben. Es gibt keinen Frieden zu verteidigen. Es gilt dem Gemetzel des Kapitals Einhalt zu gebieten! Mit allen Mitteln! (mehr …)

  • Eine Klasse – Ein Kampf

    Der globale Kapitalismus zwingt viele Menschen dazu, ihren ursprünglichen Herkunftsort zu verlassen, da sie dort als LohnarbeiterInnen nicht gebraucht werden und deshalb nur schwer überleben können. Sie suchen dann verzweifelt ihr Glück im „goldenen Westen“. Bei dem Versuch ins „gelobte Land“ zu kommen ertrinken unsere Klassengeschwister im Mittelmeer oder werden beim Ankommen in Lampedusa in demokratische Flüchtlingslager gesteckt. Die unerträglichen Zustände im Flüchtlingslager und die Behandlung von demokratischen Beamten und Wächtern etc., war ein Grund, dass hunderte Menschen auf Lampedusa und in Griechenland in den Hungerstreik traten. Am 9. März dieses Jahres schafften es sogar 300 MigrantInnen in Athen und Thessaloniki durch diese Art des Kampfes einen Teil ihre Forderungen durchzusetzen. Auch hier zu Lande, wie letztes Jahr z.B. in Hauzenberg, Breitenberg/Niederbayern (Lkr. Passau) und in Augsburg boykottierten die Flüchtlinge Essenspakete und traten Hunderte in den Hungerstreik. (mehr …)

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten