Autor: sozwid

  • Neue Broschüre: Naher Osten: Blutiger Amoklauf der Nationalismen (Oktober 2023 – September 2025)

    Unsere neue Broschüre „Naher Osten: Blutiger Amoklauf der Nationalismen (Oktober 2023 – September 2025)“ (ca. 137 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    I. Die Zuspitzung des Nahostkonfliktes

    1. Epilog: Zionismus gegen palästinensischen Nationalismus (die Vorgeschichte des Oktober 2023)

    2. 7. Oktober 2023: Das Massaker des palästinensischen Nationalismus an der israelischen Zivilbevölkerung

    3. Der zionistische Massenmord im Gazastreifen

    4. Wachsende Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland

    5. Blutiger Schlagabtausch Israels mit dem Libanon/der Hisbollah

    6. Blutiger Schlagabtausch Israels und der USA mit den Huthi

    7. Blutiger Schlagabtausch Israels und der USA mit dem Iran

    II. Antijudaismus – Zionismus – „israelbezogener Antisemitismus“ – Antizionismus

    1. Europäischer Antijudaismus und Zionismus (bis 1948)

    2. Nichtjüdischer Prozionismus

    3. „Israelbezogener Antisemitismus“ als prozionistischer Kampfbegriff

    4. Pronationaler Antizionismus

    5. Antinationaler Antizionismus

    6. Jüdischer Antizionismus

    III. Reaktionärer oder revolutionärer Kampf gegen Israel?

    1. Die nationalistische Mobilisierung gegen Israel

    2. Globaler Klassenkampf und antinational-weltrevolutionärer Kampf

    Jüdischer Antizionismus

    Es gibt für Juden und Jüdinnen – besonders für proletarische – verdammt gute Gründe antizionistisch zu sein: Der Zionismus kämpfte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht gegen den europäischen Antijudaismus, sondern befand sich in einer Symbiose mit ihm – einschließlich dem faschistischen (siehe Kapitel II.1). Das zionistische Regime in Israel beruht auf der kapitalistischen Ausbeutung der lohnabhängigen Israelis. Es ist nicht der Staat „der Juden und Jüdinnen“, sondern der rassistisch-massenmörderische Gewaltapparat des jüdischen Nationalismus. Der Staat Israel ist nicht der Schutz der in ihm lebenden Juden und Jüdinnen, sondern die – nicht nur jüdischen – israelischen StaatsbürgerInnen sind die menschliche Manövriermasse des Zionismus in seinem mörderischen Konkurrenzkampf gegen den palästinensischen Nationalismus, wie besonders am 7. Oktober 2023 (siehe Kapitel I.2) ersichtlich wurde.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Kritik der globalen Politik IV

    Unsere neue Broschüre „Kritik der globalen Politik IV “ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Die globale Interaktion der Nationen und Nationalismen

    1. Nationen

    2. Nationalkapitale

    3. Die nationalisierte institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung

    4. Die nationalisierte biosoziale Reproduktion

    5. Nationalstaaten und Sprachgemeinschaften

    6. Nationalismen

    7. Der Imperialismus der Nationalkapitale

    8. Die ökonomische Interaktion der Nationalkapitale

    9. Die politisch-diplomatische Interaktion der Nationen und Nationalismen

    10. Die propagandistisch-ideologische Interaktion der Nationen und Nationalismen

    11. Die militärisch-kriegerische Interaktion der Nationen und Nationalismen

    12. Imperialistische Großkonflikte hochentwickelter Nationalkapitale

    13. Der bürgerliche Internationalismus

    14. MigrantInnen: Manövriermasse der internationalen Staatengemeinschaft

    15. „Proletarischer Internationalismus“

    16. Die Kapitulation der PKK

    17. Die antinational-weltrevolutionäre Position

    Der US-Imperialismus unter Trump

    1. Massenabschiebung von MigrantInnen

    2. Teilweise Behinderung des kooperativen Internationalismus

    3. Der US-Imperialismus und der Panamakanal

    Der deutsche Imperialismus in Aktion

    I. Ökonomischer Niedergang und militärische Aufrüstung

    1. Der ökonomische Niedergang des deutschen Imperialismus

    2. Die militärische Aufrüstung des deutschen Imperialismus

    II. Klassenkampf gegen den deutschen Imperialismus!

    1. Die institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung und der deutsche Imperialismus

    2. Proletarischer Klassenkampf gegen den deutschen Imperialismus

    6. Nationalismen

    Nationalismen sind die Ideologien von Nationalstaaten und besonderen Sprach- und Kulturgemeinschaften innerhalb „fremder“ Nationen. Letzteres stellt die Besonderheit dar, die Ideologie von angestrebten, aber noch nicht durchgesetzten Nationenbildungen, also der Gründung von neuen, politisch unabhängigen Staaten, zu sein. Eine abgeschwächte Form ist der Anspruch von bestimmten Territorien sowie Sprach-, Kultur- und Religionsgemeinschaften auf Autonomie innerhalb bestehender Nationen, also regionalstaatliche Strukturen innerhalb der existierenden Staaten. Alle Nationalismen können nur geistig-praktisch Kapital und Staat reproduzieren, stellen sozialreaktionäre Ideologien und Praktiken dar. Ausnahmen gab und gibt es nicht! Und wird es auch niemals geben!

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Klassenkämpfe in Deutschland (2021-2024)

    Unsere neue Broschüre „Globale Klassenkämpfe (2023/2024)“ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Einleitung

    I. Die Vermehrung des bundesdeutschen Nationalkapitals

    1. Das bundesdeutsche Nationalkapital

    2. Niedergang und tiefe Krise des deutschen Nationalkapitals

    II. Der nationalkapitalistische Klassenkampf von oben

    1. Der sozialökonomische Klassenkampf von oben

    2. Der politische Klassenkampf von oben

    3. Der deutsche Imperialismus gegen das Weltproletariat

    III. Die institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung

    1. Reproduktiver Klassenkampf und Gewerkschaften

    2. Konflikte innerhalb der Gewerkschaften

    3. Die Sozialdemokratie

    4. Marxismus-Leninismus und Trotzkismus

    IV. Einige Klassenkonflikte in den einzelnen Branchen

    1. Auseinandersetzungen in der Metall- und Elektroindustrie

    2. Konflikte in der Textilindustrie

    3. Kämpfe in der Lebensmittelindustrie

    4. Klassenkonflikte im Handel

    5. Konflikte im Reinigungsgewerbe

    6. Auseinandersetzungen im Finanzgewerbe (Banken und Versicherungen)

    7. Zusammenstöße im Personen- und Güterverkehr (Logistik)

    8. Kämpfe in Erziehung, Bildung und Sozialarbeit

    9. Klassenkonflikte im öffentlichen Dienst

    10. Auseinandersetzungen im Gesundheitswesen und in der Pflege

    11. Zusammenstöße im Rohstoff- und Energiesektor

    12. Kämpfe bei den Druckereien, Medien und Internetplattformen

    13. Branchenübergreifende Klassenkämpfe

    V. Bilanz und Perspektiven

    1. Das Auf und Ab der Klassenkämpfe

    2. Klassensein – Klassenbewusstsein – Klassenkampf24

    3. Die mögliche Radikalisierung des Klassenkampfes

    7. Zusammenstöße im Personen- und Güterverkehr (Logistik)

    Ein wichtiger gewerkschaftsunabhängiger Klassenkampf ereignete sich im Jahre 2021 beim Essenslieferdienst Gorillas. Sebastian Liegl und Juri Kilroy schrieben darüber: „Große mediale Aufmerksamkeit erreichte der über Monate hinweg laufende ,wilde Streik‘der Mitarbeiter*innen bei Gorillas in Berlin, einem Essenslieferdienst und damit einer Wachstumsbranche in der Zeit der Pandemie. Das Konzept von Gorillas ist es, in urbanen Regionen durch ein ausgeprägtes Netz von Lagerstandorten Lebensmittel binnen zehn Minuten nach der Bestellung via Fahrrad bei den Kunden abzuliefern. Auslöser des Streiks war die fristlose Kündigung eines Riders bzw. Fahrradkuriers, der zu spät zu Schichtbeginn erschienen war. Ein Gorillas-Sprecher sprach von einem ,groben Fehlverhalten‘des Angestellten (Wmn, 11.06.2021: Gorillas Kündigung war vollkommen gerechtfertigt). Anfang Juni 2021 begannen die wilden Streiks in Berlin. Die Streiks waren selbstorganisiert durch die Betriebsgruppe Gorillas Workers Collective und erfolgten ohne gewerkschaftlichen Streikaufruf. Die Stimmung war bereits vor den Auseinandersetzungen Mitte des Jahres angespannt. Bereits im Februar 2021 streikten Mitarbeiter in Berlin aufgrund fehlender Winterjacken und verschlissener Fahrräder.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Globale Klassenkämpfe (2023/2024)

    Unsere neue Broschüre „Globale Klassenkämpfe (2023/2024)“ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Einleitung

    1. Kapitalistische Ausbeutung und politische Verwaltung des Weltproletariats

    2. Weltbourgeoisie und Weltproletariat

    3. Institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung und klassenkämpferische Selbstorganisation

    4. Kämpfe im Güter- und Personenverkehr (Logistik)

    5. Auseinandersetzungen in der Textilindustrie

    6. Klassenkonflikte in der Metall- und Elektroindustrie

    7. Klassenkämpfe im Gesundheitswesen und in der Pflege

    8. Lehrkräfte im Klassenkampf

    9. Auseinandersetzungen bei Medien und in der IT-Branche

    10. Konflikte auf dem Bau

    11. Kämpfe im Handel

    12. Klassenauseinandersetzungen in der Finanzbranche (Banken und Versicherungen)

    13. Klassenkonflikte im Gastgewerbe

    14. Auseinandersetzungen in der Land- und Forstwirtschaft

    15. Klassenkämpfe im öffentlichen Dienst und in den Staatsapparaten

    16. Konflikte in der Reinigungsbranche

    17. Klassenauseinandersetzungen in der Nahrungsmittelindustrie

    18. Klassenzusammenstöße in der Rohstoff- und Energiegewinnung

    19. Branchenübergreifende Klassenkonflikte

    20. Klassenübergreifende größere Sozialproteste

    Auseinandersetzungen in der Textilindustrie

    In Bangladesch streikten Ende Oktober 2023 in den Städten Ashulia und Gazipur die ProletarierInnen von dutzenden Textilunternehmen. Sie blockierten die Straßen, wie die Polizei mitteilte. Die Repressionskräfte setzten Gummigeschosse und Tränengas gegen die Klassengeschwister ein. Am 30. Oktober 2023 starb ein Mann bei diesen Klassenauseinandersetzungen. Es war Rasel Howlader, ein Arbeiter aus der Textilfabrik Design Express in Gazipur. Außerdem verletzten die Bullen bei einer Schießerei Amirul Islam, der bei Columbia Garments schuftete. Ein weiterer Mensch kam in einer brennenden Fabrik ums Leben. In Gazipur lassen mehr als tausend Betriebe Textilien – viele für westliche Marken – von „ihren“ ProletarierInnen für Hungerlöhne herstellen.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Weltkapitalismus und globaler Klassenkampf


    Unsere neue Broschüre „Weltkapitalismus und globaler Klassenkampf“ (ca. 139 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier
    für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Einleitung

    Der Weltkapitalismus

    I. Der globale Kapitalismus ist die Interaktion der Nationalkapitale

    1. Die Nationalkapitale

    2. Die globale sozialökonomische Interaktion der Nationalkapitale

    II. Die geschichtliche Herausbildung des Weltkapitalismus

    1. Kleinbürgerliche Warenproduktion

    2. Handelskapital

    3. Vorindustrielle kapitalistische Warenproduktion

    4. Der Industriekapitalismus als herrschendes Produktionsverhältnis

    5. Die relativ selbständige Herausbildung bürgerlicher Nationalstaaten in Eurasien

    6. Kapitalistischer Imperialismus und nationale „Befreiung“

    7. Krieg und Frieden im Weltkapitalismus

    8. Die Herausbildung eines internationalen Finanzsystems

    9. Kapitalistisches Patriarchat und bürgerliche Frauenemanzipation

    III. Die krisenhafte globale Vermehrung der Nationalkapitale

    1. Kapitaluntervermehrungskrisen

    2. Zyklische Krisen während der beschleunigten Kapitalvermehrung

    3. Die strukturelle Profitproduktionskrise

    4. Die Todeskrise des globalen Staatskapitalismus

    5. Die Verschärfung der strukturellen Profitproduktionskrise im 21. Jahrhundert

    6. Die permanente biosoziale Reproduktionskrise

    Klassenkampf, institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung und mögliche Weltrevolution

    I. Der reproduktive Klassenkampf

    1. Kapitalvermehrung und Klassenkampf

    2. Konspirativ-illegaler Alltagsklassenkampf

    3. Der Klassenkampf erwerbsloser ProletarierInnen

    II. Institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung und kommunistische Bewegung

    1. Gewerkschaften

    2. Vormarxistischer Kommunismus

    3. Marx und Engels

    4. Sozialdemokratie, Marxismus-Leninismus und Trotzkismus

    5. Rätekommunismus

    6. Der italienische „Linkskommunismus“

    7. Der Anarchismus

    8. Der antipolitische und gewerkschaftsfeindliche Kommunismus

    III. Die mögliche soziale Weltrevolution

    1. Die revolutionäre Situation

    2. Die revolutionäre Klassenkampforganisation

    3. Die revolutionäre Selbstaufhebung des Weltproletariats

    Konspirativ-illegaler Alltagsklassenkampf

    Die Lohnabhängigen sind auf den Arbeitsmärkten, auf denen sie ihre Arbeitskräfte vermieten, und auf den Konsumgütermärkten, auf denen sie die Waren und Dienstleistungen für ihre biosoziale Reproduktion kaufen und mieten, kleinbürgerliche Marktsubjekte. Diese Kleinbürgerlichkeit der ProletarierInnen nimmt mit der zunehmenden Fettschicht der Kapitalvermehrung und mit dem Anstieg der Löhne – auch als Folge des proletarischen Klassenkampfes – zu. Auch gilt: Je qualifizierter Arbeitskräfte sind, umso kleinbürgerlicher sind sie auch in der Regel.

    Als kleinbürgerliche Marktsubjekte konkurrieren ProletarierInnen auch untereinander um Jobs und seltene Konsumgüter, zum Beispiel in den Städten um bezahlbare Mietwohnungen. Als Konkurrenzindividuen sind ProletarierInnen auch empfänglich gegenüber Chauvinismen wie Nationalismus, Rassismus und Sexismus. Nationalität, Hautfarbe, biologisches Geschlecht, soziale Geschlechterrolle und individuelle Geschlechtsidentität – alles wird zum Identitätskostüm im permanenten Kampf Aller gegen Alle.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Kritik der globalen Politik III

    Unsere neue Broschüre „Kritik der globalen Politik III“ (ca. 13 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Einleitung

    Kritik der Identitätspolitik

    I. Die nationalkapitalistische Formierung von Identitäten

    1. Die Nationalkapitale

    2. SklavInnen, LohnarbeiterInnen und nichtlohnarbeitende ProletarierInnen

    3. Rassismus

    4. „InländerInnen“ und „AusländerInnen“, das migrantische Proletariat

    5. Patriarchat und Sexismus

    6. Die binärgeschlechtlich-heterosexuell-monogame Normierung

    II. Die konkurrenzförmige Formierung von Identitäts-Subjekten

    1. „Identität“ als Kostüm der bürgerlichen Konkurrenzindividuen

    2. Rechtskonservativ-neofaschistische Identitätspolitik

    3. Linksliberale Identitätspolitik

    4. Linkskonservative Identitätspolitik a la Sahra Wagenknecht

    III. Die sozialrevolutionäre Aufhebung der Identitätspolitik

    1. Proletarisch-revolutionäres Klassenbewusstsein als Identität der Identitätsaufhebung

    2. Die tendenzielle Aufhebung der Spaltungslinien durch reproduktiven Klassenkampf

    3. Die sozialrevolutionäre Aufhebung aller bürgerlicher Identität

    Kritik des demokratischen Untertanenbewusstseins

    I. Die Ideologie von der „Volksherrschaft“

    1. Die ideologische Herrschaft des „Volkes“ als Klassendiktatur der Bourgeoisie

    2. „ArbeiterInnendemokratie“ als begrifflicher Unsinn

    II. Die Demokratie als besondere Staatsform des Kapitals

    1. Freie Wahlen als Ermächtigung und Legitimierung von politischer Herrschaft

    2. Demokratische Narrenfreiheiten für das „Volk“

    3. Gewerkschaften, Streikrecht sowie kapitalistische Wirtschafts- und Arbeitsdemokratie

    4. „Direkte Demokratie“ als staatsbürgerliches Ideal

    5. Die heiligen Menschenrechte

    6. Gewaltenteilung in der Diktatur der DemokratInnen

    7. „Die Diktatur“: das Feindbild aller guten DemokratInnen

    8. Demokratisch-faschistische Sozialreaktion

    Freie Wahlen als Ermächtigung und Legitimierung von politischer Herrschaft

    Freie Wahlen sind das Kriterium, die eine Demokratie von anderen Herrschaftsformen des Kapitals unterscheidet. Zunächst einmal ist interessant, was bei freien Wahlen alles nicht zur Wahl steht. Das ist erstens die totalitäre Herrschaft des Tauschwertes über Gebrauchs- und Produktionswert. Bedürfnisse nach bestimmten Waren oder warenförmigen Dienstleistungen zählen in einer kapitalistischen Warenproduktion nichts ohne das nötige Kleingeld, um diese sich auch leisten zu können. Dass ist die Diktatur des Tauschwertes über den Gebrauchswert, die nützlichen Eigenschaften der Waren und warenförmigen Dienstleistungen.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Antiabsolutistische Revolte und bürgerliche Konterrevolution

    Unsere neue Broschüre „Antiabsolutistische Revolte und bürgerliche Konterrevolution“ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    I. Der Absolutismus

    1. Staatsform der europäischen Übergangsperiode vom Feudalismus zum Industriekapitalismus

    2. Zentralisierung und Bürokratisierung der politischen Gewalt

    3. Ideologische Unterfütterung des Absolutismus

    4. Die Transformation des eurasischen Absolutismus in bürgerliche Nationalstaaten

    5. Industriekapitalistische Nationalstaaten

    6. Der heutige Absolutismus

    II. Portugal/Spanien/Niederlande

    1. Die Herausbildung der portugiesischen Monarchie

    2. Die Revolution von 1383 in Portugal

    3. Der spanische Absolutismus

    4. Der Comuneros-Aufstand in Spanien

    5. Die Niederlande als Teil des Habsburgerreiches

    6. Der Achtzigjährige Unabhängigkeitskrieg der Niederlande

    7. Das niederländische Nationalkapital

    III. England

    1. Die absolute Monarchie in England

    2. Der BürgerInnenkrieg (1642-1649)

    3. Die bürgerliche Konterrevolution

    4. Die absolutistische Konterrevolution

    5. „Glorious Revolution“

    6. Englischer Imperialismus

    IV. Frankreich

    1. Der Absolutismus in Frankreich

    2. Der Sturm auf die Bastille

    3. Konstitutionelle Monarchie

    4. Der Tuileriensturm

    5. Die Republik

    6. Der Aufstand der Pariser Sansculotten vom 31. Mai bis zum 2. Juni 1793

    7. Die Jakobiner-Diktatur

    8. Der Sieg der bürgerlichen Konterrevolution

    3. Die bürgerliche Konterrevolution

    Während des englischen BürgerInnenkrieges von 1642 bis 1649, der militärischen Form einer siegreichen großbürgerlich-sozialreaktionären antiabsolutistischen Revolte (siehe Kapitel III.2), bildete sich auch der kleinbürgerliche Radikalismus in Form der Levellers und Diggers heraus. Die Levellers waren eine frühliberale Bewegung und hatten einen starken Rückhalt unter den einfachen Soldaten der New Model Army.

    Die Levellers entstanden mit der Reform der Streitkräfte des Parlaments im BürgerInnenkrieg, die aus deren Sicht nach anfänglichen militärischen Erfolgen der Monarchisten erforderlich waren. Das Ergebnis dieser Reformen war die New Modell Army. In ihr wurde die Kommandogewalt ohne Rücksicht auf die soziale Rangfolge vergeben. Das war ein Bruch mit den Traditionen der Feudalarmeen, nach denen nur Adligen hohe militärische Funktionen einnehmen konnten. Diese Aufstiegsmöglichkeiten von Nichtadligen stärkte den kleinbürgerlichen Radikalismus in der New Modell Army.

    (mehr …)
  • Für die globale Vernetzung von revolutionären AnarchistInnen und antileninistischen KommunistInnen!

    Die massenmörderische Krisen- und Kriegsdynamik des globalen Kapitalismus schreit geradezu nach einer planetaren Vernetzung der revolutionären AnarchistInnen und antileninistischen KommunistInnen. Das Weltproletariat wird erbarmungslos von der Weltbourgeoisie verheizt. Der Klassenkampf des Proletariats wird noch immer innerhalb des reproduktiven Rahmens des Kapitalismus geführt, dessen Perspektive für die ProletarierInnen nur Ausbeutung, Arbeitslosigkeit, staatliche Elendsverwaltung, eine sich vertiefende ökosoziale Kriese und Krieg beziehungsweise einen asozialen Frieden bedeuten kann.

    Die globale institutionalisierte ArbeiterInnenbewegung (Gewerkschaften und politische Parteien) ist der bürokratische Ausdruck der den Kapitalismus reproduzierenden Grenzen des proletarischen Klassenkampfes. Die bürgerlich-bürokratischen Partei- und Gewerkschaftsapparate integrierten sich mehrheitlich in den Kapitalismus und wurden Fleisch von seinem Fleische. Anarchosyndikalismus und Parteimarxismus (Linke Sozialdemokratie, Marxismus-Leninismus, Trotzkismus und Linkskommunismus) sind entweder selbst Teil des kapitalistischen Problems oder außerstande eine revolutionäre Alternative zu Kapital, Staat und institutionalisierter ArbeiterInnenbewegung zu entwickeln.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Reformation und städtisch-bäuerliche Revolten

    Unsere neue Broschüre „Reformation und städtisch-bäuerliche Revolten I“ (ca. 140 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    I. Die europäische Übergangsperiode vom Feudalismus zum Industriekapitalismus

    1. Der europäische Feudalismus

    2. Die kleinbürgerliche Warenproduktion in den Städten

    3. Das Handelskapital

    4. Das Verlagssystem

    5. Die kapitalistische Ausbeutung der Lohnarbeit

    6. Die Manufakturen

    7. Die Verbürgerlichung des Grundbesitzes und die Entwicklung des Agrarkapitalismus

    8. Die politische Herrschaft des Handelskapitals in den Städten

    9. Der Absolutismus

    10. Die europäische als Teil der globalen Übergangsperiode zum Industriekapitalismus

    II. Die Reformation

    1. Die christliche Religion

    2. Die christlichen Kirchen als in die Staaten integrierte Ausbeuterorganisationen

    3. KetzerInnen

    4. Die Hussiten-Bewegung

    5. Martin Luther

    6. Die Revolte des Kleinadels

    7. Die Reformation durch die Obrigkeiten

    8. Die relative innerweltliche Askese der Reformation als Ideologie der Kapitalvermehrung

    9. Der kleinbürgerlich-radikale Flügel der Reformation

    10. Die Entwicklung des kleinbürgerlichen Radikalismus nach der Reformation

    11. Die proletarisch-revolutionäre Überwindung der Religion

    12. Die sozialrevolutionäre Zerschlagung der christlichen Kirchen

    III. Die kleinbürgerlich-radikale Reformation in den Städten

    1. Armer Konrad

    2. Die kleinbürgerlich-radikale Reformation in den Städten vor und während der

    bäuerlichen Revolten von 1524-1526

    3. Das Täuferreich von Münster

    IV. Bäuerliche Revolten

    1. Die Bundschuh-Bewegung

    2. Die Entwicklung bäuerlicher Revolten während der Reformation (1524-1526)

    3. Der Verlauf der bäuerlichen Revolten

    4. Die zwölf Artikel von Memmingen

    5. Die Ideologie der bäuerlichen Revolten

    6. Die Folgen der Niederschlagung der bäuerlichen Revolten

    8. Die relative innerweltliche Askese der Reformation als Ideologie der Kapitalvermehrung

    Zum Kern des klassischen Calvinismus gehört die Ideologie der doppelten Prädestination. Nach dieser legte Gott in seinem ewigen Ratschluss bereits vor der Erschaffung der Welt fest, welche einzelne Menschen von Gott erwählt und welche der ewigen Verdammnis zum Opfer fallen würden. Dieser erbarmungslose Gottesfetischismus, der den einzelnen Menschen völlig zum ohnmächtigen Spielball einer eingebildeten göttlichen Macht machte, passte zur „Kirchenzucht“ des Calvinismus wie die Faust auf das Auge.

    (mehr …)
  • Neue Broschüre: Das Elend der Kapitalvermehrung I

    Unsere neue Broschüre „Das Elend der Kapitalvermehrung I“ (ca. 138 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

    Inhalt

    Einleitung

    Die sozialstaatlich-karitative Verwaltung des kapitalistisch produzierten Elends

    I. Die kapitalistisch-politische Produktion des Elends

    1. Die kapitalistisch-politische Ausbeutung der Lohnabhängigen

    2. Die „Freisetzung“ auf den Arbeitsmärkten

    3. Die Ruinierung von produktions- und handelsmittelbesitzenden KleinbürgerInnen

    4. Elend und „Armut“

    II. Die sozialpolitische Verwaltung des Elends

    1. Der Soziallohn

    2. Sozialstaatliche Transferzahlungen an Langzeitarbeitslose

    3. Der Sozialstaat als Gewaltapparat

    4. Die Integration der institutionalisierten ArbeiterInnenbewegung in den Sozialstaat

    5. Die UNO als globales Sozialamt

    III. Die menschlichen Objekte der sozialstaatlichen Elendsverwaltung

    1. Erkrankte Menschen

    2. Menschen mit Behinderung

    3. Kinder und Jugendliche

    4. RentnerInnen

    5. Erwerbslose Menschen

    6. Fliehende und geflohene Menschen

    7. Inhaftierte Menschen

    Immobilieneigentum, Mietverhältnisse und Obdachlosigkeit

    1. Das Eigentum an Wohnungen

    2. Mietverhältnisse

    3. Obdachlosigkeit

    4. Staatliche Bau- und Mietenpolitik sowie Obdachlosenverwaltung

    5. Wohn- und mietenpolitischer Sozialreformismus

    6. Die sozialrevolutionäre Lösung der Wohnungsfrage

    Die Digitalisierung der Kapitalvermehrung

    I. Gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung

    1. Wissenschaftlich-technische Aspekte der Digitalisierung

    2. Sozialökonomische Aspekte der Digitalisierung

    3. Sozialpsychologische Aspekte der Digitalisierung

    II. Der kapitalistische Staat und die Digitalisierung

    1. Die Digitalisierung der staatlichen Infrastruktur

    2. Die Optimierung der staatlichen Überwachung

    3. Die staatliche Subventionierung und Regulierung des digitalen Privatkapitals

    4. Die zwischenstaatliche Konkurrenz um die Digitalisierung

    III. Klassenkampf und Digitalisierung

    1. Die Digitalisierung als Instrument im Klassenkampf von oben

    2. Die Digitalisierung und der Klassenkampf der Lohnabhängigen und prekären Selbständigen

    3. Obdachlosigkeit

    Das Elend für große Teile des Weltproletariats, die sich den Bau eines eigenen Hauses entweder nicht leisten können oder wollen, besteht also im Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen. Ein Mangel, der sich grundsätzlich nur sozialrevolutionär durch die Aufhebung des Wohnungsmietverhältnisses als Teil der Ware-Geld-Beziehungen lösen lässt (siehe Kapitel 6 dieser Schrift).

    Zum sozialen Elend des Weltproletariats gehört auch die Obdachlosigkeit. Dies ist eine globale Lebenslage, in der Menschen keinen festen Wohnsitz haben und im öffentlichen Raum, im Freien oder in Notunterkünften übernachten. In den Industriestaaten ist die Mehrzahl der obdachlosen Menschen männlich. Unter den alleinstehenden Obdachlosen sind etwa 80 Prozent Männer. In der BRD hatten 2022 607.000 Menschen nach Angaben der regierenden Charaktermasken dieses Staates keine eigene Wohnung. Ganz ohne Unterkunft auf der Straße lebten in diesem Land rund 50.000 Menschen.

    (mehr …)
Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten